Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt. (Otto Fürst von Bismarck)


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     Betreff des Beitrags: Tears and their consequence
    BeitragVerfasst: 01.03.2009, 00:07 
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    Faramirs Tröster
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    Inspiriert hat mich das Lied: ein Wort bricht das Schweigen von Peter Maffay. Um genau zu sein, der Refrain, den ich ganz unten bringen werde.

    Gut, zur Story: Wir befinden uns ca. 2 Wochen nach der Denkariumszene , Samstagabend in einem dunklen Gang in Hogwarts....

    „sprechen“
    <denken<

    hier kommt nun die überarbeitete Version. Beta: LittleRedRoaster

    +++++++++

    22.00 Uhr abends

    Er war gerade auf dem Rückweg von der Eulerei zum Gryffindor-Turm. James war eine Geschenkidee für seine Angebetete gekommen, weswegen er seine Schleiereule Hermes* zur Winkelgasse geschickt hatte. Er kam gerade vom Eulenturm runter, als er den Slytherin bemerkte, der – wie immer – allein durch die Gänge wanderte. Ohne lang zu überlegen folgte der Brillenträger ihm. Seit der Sache am See hatte er Snape keinen Streich mehr spielen können, denn irgendwie war ständig Lily in der Nähe gewesen und hatte ihn, James, mit ihren durchdringend grünen Augen, warnend angesehen. Er hatte es zwar endlich geschafft, die Freundschaft – oder was auch immer das zwischen Lily und diesem gewesen war -– zu zerstören. Doch schien sie immer noch über Snape zu wachen, was James fuchsteufelswild machte. Außerdem wollte es sich der Anführer der Rumtreiber nicht noch mehr mit ihr verderben, denn sie war auch so schon stink sauer auf ihn....
    Aber jetzt, jetzt war keine Lily da, die den Kleineren beschützen konnte! Ein fieses Grinsen schlich sich auf seine Lippen, als der Slytherin auch noch praktischer Weise immer weiter in die abgelegenen Teile des Schlosses ging. Wohin er wohl wollte? <Naja egal< wieder grinste er. „Na, Schleimbeutel, wohin des Weges?“, fragte er höhnisch, amüsiert sehend, wie sich der andere überrascht und erschrocken umdrehte, dabei den Zauberstab ziehend, doch James hatte den Vorteil des Überraschungsmomentes. Ohne Mühe entwaffnete er den Langhaarigen, den es, von der Wucht des Zaubers gegen die nächste Wand schleuderte. Noch bevor sich der Kleinere wieder richtig aufgerappelt hatte, war James schon über ihm, beide Zauberstäbe in der Hand haltend. Arrogant betrachtete er den schwarzen Stab des anderen. „Schwarz... wie deine Seele, was?!“, verächtlich warf er ihn über die Schulter weg und sah dann in das Gesicht des anderen. Es wirkte wütend und doch irgendwie emotionslos, während sich der Kleinere versuchte so groß wie möglich zu machen.

    „Potter“, knurrte er nur leise. Der andere stand so dicht vor ihm, dass an Flucht nicht zu denken war. Er war unbewaffnet, der Größere jedoch hatte noch dessen Stab und war zudem auch noch körperlich überlegen. Zerknirscht stellte Severus fest, dass er in einer aussichtslosen Lage steckte. Und dieser Blick des Gryffindors verhieß nichts Gutes! <Auch das noch! Als wäre der Tag nicht auch so schon schlimm genug gewesen. Langsam aber sicher reichte es dem Slytherin. Seit diesem Schreckenstag vor zwei Wochen war jeder Tag der reinste Horror für den Schwarzäugigen. Nicht nur, dass er es geschafft hatte, seiner besten und einzigen Freundin so vor den Kopf zu stoßen, dass sie nichts mehr mit ihm zutun haben wollte, nein, er war das Gespött der ganzen Schule geworden! Man hatte ihn zuvor schon verachtet und gemieden, aber jetzt war es die reinste Qual. Selbst die Slytherins tyrannisierten ihn mehr denn je. Er war ihr Lieblingsopfer, um schwarzmagische Flüche zu testen, wenn sie ihn nicht gerade dazu zwangen, ihnen Tränke zu brauen.
    Natürlich versuchte er sich zu wehren, aber wie sollte einer allein gegen ein ganzes Haus, eine ganze Schule ankommen?
    Er war nervlich am Ende... und da tauchte auch noch die Wurzel allen Übels auf und hatte offensichtlich nichts Gutes vor...

    Dieser bekam von dem Gedankengang des anderen nichts mit. Er selbst hatte nur gerade überlegt, was er nun mit seinem Lieblingssandsack machen sollte. Verfluchen? Vielleicht ein paar Teufelshörner? Nein... das würde nicht so viel Spaß machen... schließlich beschloss er es auf die gute, alte Muggel-Art zu machen. Immerhin würde das einen Slytherin mit ihrem Reinblütergedöns eher treffen, als jede andere Art. Schon hob er die Faust um zuzuschlagen, als ihn die nächsten Worte innehalten ließen. Er wusste selbst nicht genau, warum er nicht zuschlug, so wie er es wollte, doch da war etwas in der Stimme des anderen, eine Verzweiflung, die ihn, zusammen mit den plötzlich schimmernden Augen, schockierte. Das, was da vor ihm stand, war nicht der Schniefelus, den er kannte, der immer eine spitze Bemerkung auf den Lippen hatte und dessen Gesicht nie den Hauch einer Gefühlsregung, außer vielleicht Zorn, zeigte. Nein, vor ihm stand jemand, der nichts mehr zu verlieren hatte, der mit sich und der Welt abgeschlossen hatte!

    „Na los! Schlag zu! Ich hab keine Angst mehr vor dir! Bereite dem ganzen doch gleich hier ein Ende, mir ist es völlig egal!“, die Anspannung, das Erwarten des Schmerzes, das Wissen um eine erneute Niederlage gegen seinen Erzfeind hatte irgendwas in ihm brechen lassen. Er spürte eine bisher unbekannte Wut gemischt mit einer viel zu vertrauten Leere in sich, die für ihn alles egal sein lies. Er hatte alles verloren, was es zu verlieren gab, wozu noch durchhalten? Er war ohnehin das Gespött der Schule, schlimmer konnte es nicht mehr werden, „Na worauf wartest du? Du hast mir eh schon alles genommen, dann kannst du mir auch endlich mein mickriges Leben nehmen“, der Langhaarige begann zu zittern. Nicht vor Angst und auch nicht wirklich vor Wut, nein, eher die Hoffnungslosigkeit und die Anspannung brachten ihn zum beben. „Mach doch endlich Schluss damit...“, langsam kippte seine Stimme, „Meine Existenz ist ohnehin unerwünscht. Du tust uns allen nur einen Gefallen...“, seine Schultern begannen heftig zu zucken, während er die Augen schloss, um zu verhindern, dass er jegliche Fassung verlor und zu Weinen begann.

    Nun war James nicht nur schockiert, nein er war regelrecht geschockt! So wie sein gegenüber sprach, so sollte nie und unter keinen Umständen ein fünfzehnjähriger Junge reden! Er hatte gewusst, dass es dem anderen nicht so gut ging, immerhin war er derjenige, der dem anderen wo er nur konnte Streiche spielte und Steine in den Weg legte. Er war es gewesen, der dem anderen sagte, dass dessen Existenz Erklärung genug für dessen Leid wäre... doch er hatte nichtmal Ansatzweise geahnt, was er dem Kleineren antat. Für James war es immer nur ein Spaß gewesen, ein Witz... Er hatte sich nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wie sehr er dem anderen weh tat. <Wie kann man nur so Dumm sein?<
    Als dem Slytherin auch noch eine Träne über die Wange lief, zerbrach eine Barriere in dem Gryffindor, die immer verhindert hatte, dass er klar sah, die verhindert hatte, dass er bemerkte, wie falsch sein Verhalten war, die verhindert hatte, Mitgefühl für jemanden aus dem Hause Slytherin zu haben.
    Zum ersten Mal, seit er auf der Schule war, sah er in dem Kleineren nicht einen Schwarzmagier, nicht einen Slytherin, sondern einen Menschen, einen Jungen in seinem Alter, der Hilfe brauchte.

    Snape zuckte zusammen, als statt des erwarteten Schlages, eine raue Hand ihm sanft die Träne wegwischte. Ungläubig öffnete er wieder die Augen und starrte in die des anderen, verwundert, plötzlich Mit- und Schuldgefühl in diesen zu lesen. Er runzelte die Stirn und schlug die Hand weg. „Finger weg! Fass mich ja nicht an!“, knurrte er, allerdings leise, denn seine Stimme war noch immer zittrig. Wie konnte es der andere wagen, ihn anzufassen? Er dachte, er hörte nicht recht, als der dieser ein „Ich wusste nicht, das es dir so schlecht geht , murmelte. . „Natürlich wußtest du das nicht, hat dich ja auch kein Stück interessiert!“, wieder kippte die Stimme des Kleineren, dieses Mal, weil Zorn über diese Dreistigkeit in ihm aufloderte. „Was soll der Scheiß überhaupt?! Ich will dein Mitleid nicht! Genauso wenig wie dein Gryffindor Edelmut und dein...“, weiter kam er nicht, da er ohne Vorwarnung in eine enge Umarmung gezogen wurde. Snape wehrte sich heftig dagegen. Er wollte nicht von seinem Feind umarmt werden. Wer war er denn? Nur weil er für einen Moment schwach war, erdreistete sich dieser Taugenichts dazu, ihn wie ein kleines Kind zu behandeln! Doch je mehr er sich wehrte, umso fester wurde diese, so dass er schließlich wie in einem Schraubstock eingeklemmt war. Frustriert dass er gegen den, vom Qidditschtrainig gekräftigten Gryffindor nichts ausrichten konnte, gab er schließlich nach.

    Der junge Potter hatte nicht anders können, als den Kleineren in seine Arme zu ziehen, so verzweifelt und verletzt, wie dieser gewirkt hatte. Natürlich war ihm klar gewesen, dass sich der Slytherin wehren würde, hätte er es sich doch an dessen Stelle auch nicht gefallen lassen, von ihm gehalten zu werden. Doch irgendwie hatte James das Gefühl gehabt, dass sein Gegenüber jetzt einfach jemanden brauchte, der ihn fest hielt, jemanden, bei dem er sich einfach mal ausheulen konnte, schien er doch niemanden zu haben, bei dem er das konnte. Also musste er wohl mit ihm Vorlieb nehmen...
    Als er spürte, dass sich Snape geschlagen gab, lockerte er die Umarmung und begann ihm sanft über den Rücken und die fettigen Haaren zu streicheln, so, wie es früher seine Mutter unzählige Male gemacht hatte, wenn es ihm schlecht ging. Ihm hatte dies immer geholfen, vielleicht würde es das auch bei dem Schwarzäugigen?

    Und tatsächlich brachen nach einigen Minuten plötzlich und, selbst für Severus, unerwartet die Dämme. Er konnte nicht anders , als sich an den warmen Körper des anderen zu krallen und, wenn auch nach Möglichkeit leise, an der Schulter seines Feindes zu weinen. Er bemerkte nicht einmal, wie ihn der Größere in ein nahegelegenes Zimmer zog, dort lautlos einen Haufen Sitzkissen und Decken beschwor, sich dann mit ihm dort hinsetzte und eine Decke um sie beide legte.
    Jedoch drang das Gefühl der wohligen Wärme zu ihm durch, bewirkte, dass er langsam etwas ruhiger wurde. Noch nie hatte er sich so geborgen gefühlt, wie in diesem Moment, ausgerechnet in den Armen seines größten Feindes. Ihm war nie wirklich bewusst gewesen, wie sehr er sowas brauchte, wie viel er all die Jahre verpasst hatte, in der niemand für ihn da gewesen war.... Niemand? Nein! Lily war, so oft wie es ging, für ihn da gewesen. Lily... seine Lily... die er so sehr verletzt hatte...
    Erneut traf es ihn wie eine Wucht. Er hatte sie verloren! Nochmals begann er zu zittern und neue Tränen bahnten sich ihren Weg in den Umhang des Gryffindors.

    Geduldig ließ James den anderen sich ausweinen, streichelte diesen sanft, blieb aber stumm, um ihn nicht daran zu erinnern, in wessen Armen er da eigentlich lag, wessen Schulter er da gerade nass heulte. Immer und immer wieder schwirrte ihm ein Satz des Kleineren im Kopf herum <„Du hast mir alles genommen“ ... „Du hast mir alles genommen!“< wie in einer Endlosschleife. Automatisch verstärkte sich seine Umarmung leicht. Einerseits entsetzte es ihn, dass sein Handeln soviel Wirkung auf den anderen gehabt hatte, jedoch fragte er sich auch andererseits, was genau der Schwarzäugige damit meinte. Was hatte er ihm denn genommen? <Lily....< schoss es ihm durch den Kopf. Hatten die beiden am Ende doch was am Laufen? Eifersucht wallte in ihm auf, doch er kämpfte sie nieder, dies hatte hier jetzt nichts zu suchen, das konnte er vielleicht ein anderes Mal klären. Immerhin hatte er es ja geschafft, sie zu trennen. <Was könnte ich ihm noch genommen haben? Seinen Stolz? Kann sein... seinen Ruf? Wohl kaum.... er hatte so oder so einen schlechten...< James war verwirrt... für was gab ihm der Kleinere alles die Schuld? Und für was musste er tatsächlich die Schuld auf sich nehmen? Er war auf jeden Fall einer derjenigen, der dem Langhaarigen das Gefühl gegeben hatten, nicht existieren zu dürfen und das war wohl die schwerwiegendste Schuld die es gab... und diese war definitiv von ihm zu tragen... <Ich werd es wieder gut machen... irgendwie...<

    Nachdem einige Zeit vergangen war, beruhigte sich Severus wieder. Dieser Gefühlsausbruch hatte ihn erschöpft und er wäre wohl eingeschlafen, wenn ihm nicht plötzlich klar geworden wäre, wer ihn da in den Armen hielt. Erneut versuchte er sich aus dieser demütigenden Position zu befreien, doch auch dieses Mal ließ ihn der Gryffindor einfach nicht los. „Verdammt Potter, lass mich los! Lass mich verdammt noch mal in Ruhe! Was fällt dir überhaupt ein?! Soll das hier ein neuer Trick sein, um mich zu demütigen? Reicht es dir nicht, was du mir schon alles angetan hast?!“ Er kämpfte wie verrückt gegen die Umarmung an, wollte loskommen von dem, der ihn so oft verletzt hatte.
    <Wieso musste das passieren? Warum ausgerechnet jetzt? Bei ihm?<, fragte sich der Slytherin verzweifelt, wollte nicht einsehen, dass er dies einfach gebraucht hatte, dass er einfach mal jemanden gebraucht hatte, an den er sich anlehnen konnte, wo er, der immer stark sein musste, auch mal schwach sein durfte. Dass es egal gewesen war, wer diese Rolle übernahm, Hauptsache, es war jemand da, der ihn hielt...

    Und auch jetzt ließ James den Kleineren nicht los, verstärkte den Druck wieder, wissend, dass Snape sich nicht befreien konnte, erst recht nicht, nachdem er von diesem Weinkrampf erschöpft war. „Schhhh ganz ruhig, ich tu dir nichts.....“ der Schwarzhaarige in seinen Armen lachte kalt und freudlos auf. „Ja klar, Potter, der edle Retter, was?“, kam es ihm höhnisch entgegen. Dennoch ließ der Brillenträger nicht locker. „Ich weiß, ein ´Vertrau mir´ ist hier denkbar unangebracht, aber was ich verspreche, halte ich. Dir droht keine Gefahr mehr von mir... und wenn meine Freunde mitziehen, auch von ihnen nicht mehr. Du bist nicht mehr allein, hörst du?“, der Braunäugige meinte es ernst. Er wollte dem anderen helfen, wollte seine Schuld begleichen. Es war an der Zeit, erwachsen zu werden und Verantwortung für das zu übernehmen, was er angerichtet hatte. Allerdings war sich der junge Potter nicht sicher, ob seine Rumtreiber mitziehen würden. Um Remus machte er sich dabei keine Gedanken und auch Peter müsste kein Problem darstellen, aber wie sollte er Sirius überzeugen?

    „Ich brauch dein verdammtes Mitleid nicht! Lass mich los!“, Severus glaubte ihm nicht, warum sollte er auch? Warum sollte sein kleiner Zusammenbruch 5 Schreckensjahre einfach so auslöschen? Warum sollte dies irgendetwas ändern? Warum?

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     Betreff des Beitrags: Re: Tears and their consequence
    BeitragVerfasst: 01.03.2009, 00:08 
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    03.00 Uhr morgens

    Völlig erschöpft kehrte James zurück in den Gryffindorschlafsaal. Das Aufeinandertreffen mit Snape hatte ihn sowohl körperlich als auch seelisch ermattet. Einerseits war es schwer gewesen, den Kleineren zu bändigen, hatte er doch ständig gegen ihn angekämpft, andererseits hatte es auch seine Psyche angegriffen, zu hören, wie verzweifelt und hoffnungslos der Slytherin war, wie sehr er am Ende seiner Kräfte gewesen war und einfach nur noch aufgeben wollte. Wie hatte er, James Potter, es nur soweit kommen lassen können? Warum hatte er nicht nachdenken können?

    Erst die Stimmen von Remus und Sirius rissen ihn aus seinen trüben Gedanken. Überrascht sah er auf, er hatte sie gar nicht bemerkt, als er rein kam. „Was macht denn ihr noch auf?“, fragte er irritiert nach. Peter selbst schlief schon, wie er mit einem Blick zu dessen zugezogenen Vorhängen registrierte.

    Sirius und Remus hatten es sich auf Remus‘ Bett gemütlich gemacht und spielten Karten, als Einsatz dienten alle möglichen Dinge aus Schokolade, wie unter anderem Schokofrösche. Beide wirkten schon recht müde, wobei Sirius eindeutig der Wachere war. Leichter Tadel stand in den müden braunen Augen des Werwolfes, als er sich umdrehte. „Kartenspielen. Und wo warst du so lange? Ich dachte, du wolltest nur noch kurz eine Eule wegschicken? Das war vor gut fünf Stunden! Ich dachte schon, du wärst einem Lehrer in die Arme gerannt, so ganz ohne Tarnumhang und Karte...“
    „Lass ihn doch, Remie“, grinste Tatze seinen Freund an. Manchmal benahm dieser sich, als wäre er ihre Mutter, aber das mochten sie so an ihm. Er war ihr Gewissen. „Vielleicht hatte er ja ein heißes Date? Haste Lily endlich rumbekommen?“

    Gegen seinen Willen musste James leicht lächeln. War ja klar, dass er von Moony eine Standpauke bekam und dass Sirius wilde Vermutungen anstellen würde. „Lily würde nie nachts umherstreifen und ein anderes Mädchen interessiert mich nicht, Tatze. Und nein, Moony, ich bin nicht erwischt worden, dafür bin ich zu intelligent...“ ein gutmütiges Schnauben antwortete ihm. „Hey, ich bin wirklich schlau!“
    „Ja, was es angeht, sich in Schwierigkeiten zu bringen.“, schmunzelte der Werwolf, „Erzählst du uns nun, was du so getrieben hast, dass du erst jetzt zurückkehrst?“
    James schüttelte den Kopf und gähnte demonstrativ. „Zu müde, ich erkläre euch morgen alles... und seid vollzählig da, es ist wichtig!“, meinte er, sehr ernst werdend.

    Augenblicklich wurden auch die anderen beiden ernst. Sie nickten, um ihr OK zu geben und auch wenn vorallem Sirius sehr neugierig darauf war, was passiert war, hielt er den Mund. Er wusste, wann man keine Fragen an ihren Anführer stellen durfte, dieser wusste selbst gut, wann die richtige Zeit war, etwas zu erklären. Nach außen hin war es zwar nicht zu sehen, aber in ihrer Gruppe gab es eine klare Hierarchie, was nicht zuletzt daran lag, das sie Animagi waren und ein Rudel bildeten. Und ein Rudel brauchte eine klare Rangordnung, auf die sich jedes Mitglied verlassen konnte, auch wenn James diese Autorität nur selten, wenn es wirklich wichtig war, zeigte.

    ++++++

    11.59 Uhr mittags

    Leises Gemurmel weckte den Brillenträger schließlich. Er hatte nicht gleich einschlafen können, als er sich hinlegte. Gedanken über den Slytherin und die Reaktion seiner Freunde hatten ihn gequält, doch schließlich hatte die Müdigkeit ihren Tribut gefordert und er war eingeschlafen.
    Dementsprechend zerknautscht fühlte er sich jetzt, als er sich aufsetzte und nach seiner Brille griff. Zerstrubbelter denn je sah er hinüber zu Sirius‘ Bett, wo sich der Rest der Clique befand und sich leise unterhielt.
    Sirius war der Erste, dem auffiel, das James wach war. „Ah unser Dornröschen** gibt uns die Ehre“, grinste er und auch die anderen wandten sich zu ihm um. Sie betrachteten ihn neugierig. „Also Jamie, was gibt’s? Warum hast du eine Sitzung einberufen?“

    James blickte die Drei nur für einen Moment an, ehe er sich erhob. „Ich geh jetzt erst mal duschen.“ Leicht belustigt beobachtete er, wie den anderen die Gesichtszüge entgleisten. Sirius sah richtiggehend geschockt und perplex aus, Peter war verwirrt, immerhin war Krone sonst sehr mitteilungsfreudig. Remus war der einzige, der seine Mimik unter Kontrolle hatte und nur milde erstaunt wirkte.

    Bevor die anderen noch etwas sagen konnten, hatte sich der Rumtreiber-Anführer seine Klamotten geschnappt und war ins angrenzende Badezimmer verschwunden, wo er sich erst mal unter die Dusche stellte. Er wollte vollkommen wach sein, für das, was nun kommen würde. Außerdem wusste er noch immer nicht so recht, was er sagen sollte. Konnte er es Snape antun, seinen Freunden zu erzählen, wie dieser heulend in seinem Arm gelegen hatte? Immerhin hatte er ihm versprochen, ihn nicht mehr zu demütigen... andererseits brauchte er die Informationen, sonst konnte er seine Freunde nicht überzeugen, ihn in Frieden zu lassen und mehr noch, ihm die Freundschaft anzubieten. Denn wenn James gestern Nacht eines gelernt hatte, dann, dass der Slytherin Mutterseelen allein war und unbedingt jemanden brauchte, der ihn unterstützte, der für ihn da war. Und der Gryffindor hatte vor, so ein Jemand für diesen zu werden, immerhin trug er Mitschuld, dass dieser keine Freunde hatte.
    Doch wie sollte er seinen eigenen Freunden seine Beweggründe klar machen?

    Ein Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken. „James? Alles in Ordnung? Du bist da schon 20 Minuten drinnen“, erklang die sanfte, aber auch besorgte Stimme von Remus.
    „Bin sofort da, Moment noch.“, rief ihm ihr Anführer zu. James drehte das Wasser ab, trocknete sich schnell ab und zog sich an. Er verzichtete darauf, zu versuchen, seine Haare zu bändigen, immerhin wollte er die anderen nicht länger warten lassen.

    Leise seufzend verließ er das Bad und ging zu den anderen, die sich noch immer auf Sirius‘ Bett zusammengefunden hatten.
    „Also, Jamie, was ist jetzt?“, schon seit der Nacht fragte sich Tatze, was wohl los war. Selten hatte er James so ernst erlebt, wie als er ihnen sagte, dass er heute mit ihnen sprechen wollte. Auch bemerkte er, dass sein ‚Bruder‘ nervös zu sein schien. Was ihn wohl belastete?
    Remus hatte dagegen schon eine leise Ahnung, was los war... oder zumindest wusste er, mit wem es wohl zutun hatte. Als der Brillenträger nachts zurückgekommen und an Remus‘ Bett vorbei gegangen war, hatte er den schwachen Geruch von Severus in der Nase gehabt. Was auch immer passiert war, der Slytherin war seinem Freund ziemlich nahe gekommen. Nur Peter schien von dem ganzen nicht wirklich etwas mitzubekommen.

    James setzte sich zu den anderen. Etwas erstaunt bemerkte er, dass sein Herz vor Aufregung doppelt so schnell schlug. Was war bloß los mit ihm? Das hier waren seine engsten Freunde! Keiner würde ihm den Kopf abreißen, nur weil er seine Einstellung gegenüber Snape geändert hatte und weil er diesem nun beistehen wollte.
    Noch einmal atmete er tief durch, ehe er zum Sprechen ansetzte. „Also...“, er zögerte einen Moment, wusste nicht, wie er beginnen sollte. Langsam heran tasten, oder doch lieber mit der Tür ins Haus fallen? „Ähm... gut o.K. Also es geht um Snape und...“

    „Um Schniefelus?“, quiekte Peter dazwischen, „Warum setzt du deswegen eine Sitzung an? Er...“
    „Peter, wenn du still bist, erklärt uns das James bestimmt.“ meldete sich nun auch Remus zu Wort. Mit einem Blick zu Sirius, der Stirn runzelnd den Mund öffnete, um etwas zu sagen, bat er ihn, die Klappe zu halten, dann sah er wieder zu dem Potter, der recht nachdenklich wirkte. Der Wolf konnte riechen, dass dieser mit sich selber haderte. „Red weiter James, wir hören zu.“ Er lächelte ihm aufmunternd zu.

    Der Brillenträger war dem Werwolf für seine Worte dankbar und das Lächeln nahm ihm etwas von seiner Unruhe. „Wie gesagt, es geht um Snape. Gestern Abend bin ich ja ziemlich spät hier her zurückgekehrt, obwohl ich eigentlich nur einen Brief verschicken wollte. Das habe ich getan, nur, als ich wieder zurück wollte, lief mir Snape über den Weg. Da wir ihm schon lange keinen Streich mehr gespielt haben, bin ich ihm hinterher gegangen und wollte ursprünglich eine Schlägerei mit ihm beginnen, allerdings...“ James‘ Blick ging plötzlich in die Ferne, während er sich zurück in den Moment versetzte, als er zuschlagen wollte und der Slytherin ihn so verzweifelt und hoffnungslos angesehen hatte. Dadurch entging ihm, wie Peter ihn verwirrt, Sirius mißtrauisch und Remus neugierig aber auch tadelnd ansah.
    Er schwieg einen Moment. „Wir, nein, ich bin damals am See zu weit gegangen. Er ist völlig mit den Nerven am Ende, ihr hättet ihn sehen müssen! Vollkommen verzweifelt und so... leer.“ noch immer schockierte ihn der Zustand von dem Slytherin.

    „Na und? Das ist nicht unser Problem, der kommt schon wieder in Ordnung. Wird schon irgendwen geben, der sich um ihn kümmert. Wir haben unsere eigenen Probleme, wir brauchen nicht auch noch seine.“ Sirius reagierte, wie schon von dem Jäger erwartet, abweisend. Dennoch kam James nicht umhin, etwas unter den harten Worten zusammen zu zucken. Auch erschreckte es ihn irgendwie, wie kalt der Black-Spross klang, wie wenig er sich für das Wohl eines Slytherin interessierte, wo er doch bei anderen sofort handeln würde. <War ich so nicht auch die ganze Zeit? So ignorant?<
    „Sirius...“, fing er an, wurde jedoch von Remus unterbrochen, der den Black seltsam enttäuscht und entsetzt ansah. „Wie kannst du nur so etwas sagen? Wie kann es dir nur so egal sein, wenn selbst James es sieht, wie schlecht es Severus geht... wie kannst du...“
    „Jetzt komm mir nicht mit deinem Helfersyndrom, Moony!“, fuhr er diesen an, „Und warum nennst du ihn beim Namen? Er ist ein Slytherin, verdammt! Was sollen da diese Freundlichkeiten?“
    Remus schnappte empört nach Luft. Was fiel dem anderen nur ein?! Bevor er jedoch den Streit weiterführen konnte, brachte ihn eine Hand auf seinem Arm wieder zur Ruhe. Fragend sah er zu James, erkannte in dessen Blick, dass dieser das klären würde, zeigte seinerseits durch seinen Blick, dass er auf der Seite des Potters stand. Lupin regte sich nur selten auf und war dafür umso schneller wieder zu beruhigen, denn im Gegensatz zu James und Sirius war er eher von ruhigem und nachdenklichem Charakter.
    Ziemlich ruhig blieb Peter, denn der wollte nicht zwischen die Fronten geraten, auch wenn er Sirius zustimmte.

    James zügelte sein Temperament, zu wichtig war ihm dieses Thema. Dabei war auch er eher ein heißblütiger Charakter, wenn auch nicht so aufbrausend, wie Sirius manchmal sein konnte.
    „Sirius... darf ich dich daran erinnern, dass du aus einer Familie kommst, die nur aus Slytherin besteht?“
    „Nein, darfst du nicht“, fauchte er seinen ´Bruder´ an, „Außerdem, wo du das schon ansprechen musst, weiß ich ja wohl am besten wie Slytherins sind. Mit denen sollte man nichts zu tun haben! Und du warst doch auch immer dieser Meinung!“
    „War ist das richtige Wort... und von Snape abgesehen, stimme ich dir auch weiterhin zu. Aber Snape... er hat eben niemanden! Er ist vollkommen auf sich gestellt und wenn ich jetzt so darüber nachdenke... Seit dem ich ihn so gedemütigt habe, geht es ihm noch schlechter, als zuvor schon. Niemand scheint etwas mit ihm zutun haben zu wollen und jetzt hat er nicht einmal mehr Lily als Freundin...“
    „Geschieht ihm recht! Er ist ein schmieriger kleiner Bastard. Lass dir von dem bloß kein schlechtes Gewissen einreden!“
    „Ein schlechtes Gewissen einreden? Ein schlechtes Gewissen einreden? Wir kennen ihn nun schon seit fünf Jahren, hat er jemals versucht, unser Mitleid zu erheischen? Hat er uns jemals angefleht, ihn in Ruhe zu lassen? Hat er uns jemals verpfiffen, wenn wir ihm wieder einen Streich gespielt hatten?“
    Sirius schwieg uneinsichtig. „Aber er versucht immer wieder uns wegen anderen Vergehen dran zu bekommen!“
    „Als ob wir ihm dazu nicht allen Grund gegeben hätten....“, murmelte James.

    Remus verfolgte den Disput interessiert und etwas entrückt. Der Potter wirkte plötzlich so erwachsen und vernünftig. Was war da bloß passiert, dass sich ihr Anführer so sehr verändert hatte? Dass er endlich einsah, dass sein Verhalten gegenüber Severus mehr als schlecht gewesen war? Doch der Werwolf freute sich ungemein über diese Veränderung. Er hatte es von Anfang an gehasst, wie seine Freunde mit dem Slytherin umgingen... aber sie waren seine Freunde und obwohl sie die dunkle Kreatur in ihm akzeptierten, fürchtete er dennoch, dass sie, wenn er sich offen auf Snapes Seite gestellt hätte, sich vielleicht abgewandt hätten. Also hatte er nichts getan und einfach nur zugesehen. Natürlich hatte er zumindest dezent versucht, ihnen ins Gewissen zu reden, doch dies war nicht von Erfolg gekrönt gewesen.
    Bevor Sirius erneut etwas sagte, mischte sich Lupin ein. „Sag mal, wie kommt es eigentlich, dass sich dein Denken, deine Einstellung Severus gegenüber so plötzlich um 180° gedreht hat?“

    „Genau, was ist los mit dir? Hat dich der Kerl verhext?“, der Schwarzhaarige schien sich gerade zu mit Händen und Füßen dagegen zu wehren, dass sie Severus näher kamen. Langsam fragte sich der Werwolf, was da dahinter steckte.
    James schwieg einen Moment, dabei seinen Freund, der ihr Gewissen war, betrachtend, während er Sirius‘ Frage ignorierte. Seine Stimme war eher leise und irgendwie versonnen, als er zu sprechen begann. „Weißt du, er hatte diesen Blick drauf, als ich ihn in die Enge getrieben hatte... Diesen Blick, der von Hoffnungslosigkeit und Aufgeben spricht.... Er meinte zu mir, ich soll sein Leben beenden, ich würde damit allen einen Gefallen tun... kannst du dir das vorstellen? Das jemand von uns so fertig ist, dass er nichts mehr zu verlieren hat? Einfach aufgeben will?“, man konnte hören, wie erschüttert der Brillenträger war. „Ausgerechnet Snape. Ich mein, klar er hat nicht zuletzt durch uns viel durchgemacht, aber aufgeben? Ich...“, er verstummte und zuckte hilflos mit den Schultern, „ich bin wohl nicht unschuldig an dem Ganzen, darum will ich das jetzt wieder gut machen... ich will... für ihn da sein, ihm dasselbe Gefühl vermitteln, wie ihr mir vermittelt... Freundschaft... und Familie. Ich hatte gehofft, dass ihr mir da folgt, aber natürlich müsst ihr das nicht. Aber für mich selbst habe ich den Entschluss gefasst, dass er nicht mehr allein sein soll...“

    Sein Blick wanderte zu Sirius, dessen Miene hatte sich gewandelt. Zuvor war sie noch abweisend und hart gewesen, doch nun war sie sanft, ja fast schon zärtlich. Anscheinend hatte James instinktiv die richtigen Worte gefunden, um ihn zu besänftigen.
    „Das war schön, Jamie“, meinte er jetzt auch leise. Sirius hatte nun begriffen, wie ernst es sein bester Freund meinte und irgendwie konnte er jetzt auch nachvollziehen, warum dieser seine Meinung geändert hatte. „Gut, ich bin dabei.“
    „Ich selbstverständlich auch!“, erklärte Remus. Drei Paar fragende Augen blickten zu dem, der die ganze Zeit geschwiegen hatte.
    „Äh ich... ich auch!“, Peter quiekte fast so, wie seine Animagi Gestalt, doch das schien den anderen nicht aufzufallen.

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     Betreff des Beitrags: Re: Tears and their consequence
    BeitragVerfasst: 01.03.2009, 00:08 
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    Sie hatten sich noch abgesprochen, wie sie vorgehen wollten und hatten beschlossen, damit gleich nach dem Essen anzufangen, denn James war der Meinung, dass nach dem gestrigen Abend es wichtig war, schnell zu handeln, doch sie wussten alle, dass es schwer werden würde. Zuviel war in diesen fünf Jahren passiert, als das sie es von einem Tag auf den anderen vergessen machen konnten. Es würde auch für sie selbst schwer werden, die alten Verhaltensweisen abzulegen. Doch sie würden sich bemühen... für Snape!

    Nachdem das Mittagessen beendet war, folgten sie dem Slytherin mehr oder weniger unauffällig aus dem Speisesaal. Sie blieben immer ein paar Meter hinten dran, ließen ihn aber nicht aus den Augen. Nach einer Weile des stummen Verfolgens kamen sie um eine Ecke, um die der Schwarzäugige gerade gegangen war und fanden sich dessen Zauberstab ausgesetzt wieder.
    „Was wollt ihr von mir?! Warum schleicht ihr mir nun schon wieder nach?“, seine Stimme klang wie immer kühl und fordernd, dabei das Misstrauen nicht versteckend. Er musterte alle vier Rumtreiber, wobei sein Blick an dem Potter länger hängen blieb. <Und er beweist wieder, dass man ihm nicht trauen kann. Wem will er hier eigentlich etwas vor machen? Es ist alles wie immer...< Der Slytherin hatte den Worten des Gryffindors ohnehin keinen Glauben geschenkt und doch kam er nicht umhin, sich erneut betrogen zu fühlen, zumal sein Gegenüber dessen Freunde mitgebracht hatte. Nur eines war merkwürdig... warum zog keiner den Zauberstab? War dies ein Trick? Es musste einer sein! Anders war es nicht zu erklären...

    Peter versteckte sich hinter seinem Anführer, dem Slytherin hinter dem Rücken von James einen sowohl ängstlichen als auch verachtenden Blick zuwerfend. Er hasste Snape und er verstand nicht, warum seine Freunde sich diesem plötzlich zuwandten.
    Der junge Potter dagegen hob nur die Hände, um zu zeigen, dass er unbewaffnet war, während er versuchte, den Blick des leidenschaftlichen Tränkebrauers fest zu halten. „Wir wollen dir nichts tun, Snape, nur mit dir reden“
    Der Genannte grinste freudlos. „Ich kenne euer ´Reden´. Ihr wollt mir nichts tun? Das ich nicht lache, wann habt ihr mir je nichts getan? Wann?“, er machte nicht den Fehler, einen der Rumtreiber aus den Augen zu lassen. Unstetig und wachsam huschte sein Blick von einen zum anderen, jede ihrer Bewegungen in Sekundenschnelle analysierend, doch seltsamer Weise zeigte keiner von ihnen, dass sie in gleich angreifen würden. Nur bei dem Kleinsten fiel ihm auf, dass dieser sich wie immer verhielt... Was ihn irgendwie erleichterte, mindestens eine Konstante in diesem seltsamen Spiel, welches seine Feinde nun mit ihm spielten. Und doch griff er nicht an, hatte er eigentlich nie, er hatte sich im Grunde nur verteidigt...

    James gelang es, den Blick des etwas Kleineren für einige Sekunden fest zu halten. „Gestern hab ich dir nichts getan, oder?“
    Snapes Augen verengten sich. War er gerade noch leicht geduckt und kampfbereit dagestanden, drückte er nun seinen Rücken völlig durch, den Stab jedoch nicht senkend. Ein Blick zu den anderen Rumtreibern und ihm war klar, dass der Potter seine Klappe nicht hatte halten können. <Hab ich denn wirklich etwas anderes erwartet?< „Also seid ihr hier, um mich zu demütigen?! Oder brauchst du deine kleinen Freunde, um es endlich zu Ende zu bringen?“, trotz seiner Wortwahl klang seine Stimme eiskalt und arrogant. Das Häufchen Elend, das der Gryffindor am Abend zuvor erlebt hatte, war nicht mehr zu erkennen.
    Nun mischte sich Remus, ihr kleiner Diplomat, in die Sache ein. „Laßt uns wo anders hingehen. Es ist nicht gut, hier im Gang über so etwas zu reden“, er lächelte dem Slytherin sanft zu, dessen Blick sich dabei verdunkelte. Innerlich seufzte der Werwolf.
    „Und wenn ich nicht will? Was habe ich schon mit euch zu besprechen?!“
    „Du hast keine andere Wahl, Snape“, meinte nun auch Sirius, worauf er sich von Snape einen erzürnten und von seinen Freunden einen tadelnden Blick einfing. Er reckte den Kopf. Was konnte er denn dafür? Macht der Gewohnheit. „Komm einfach mit. Du wirst es sicherlich nicht bereuen Punkt“, setzte er dann jedoch nach.

    Severus verfestigte den Griff um seinen Zauberstab. „Wenn ihr mich zwingen wollt, werde ich kämpfen“, er hob den Stab und richtete ihn auf Sirius, jedoch schneller, als er reagieren konnte, hatte auch James seinen Stab gezogen. Durch ein ‚Accio Snapes Zauberstab‘, verlor er den seinen. Leise fluchend wich er einen Schritt zurück, währen der Potter beide Stäbe einsteckte.
    „Ich sagte dir gestern schon, dass ich meine Versprechungen halte und ich habe dir versprochen, dass ich dir nichts tun werde und auch meine Freunde tun dir nicht! Also stell dich nicht so an und...“
    „James halt die Klappe“, fuhr Remus plötzlich dazwischen.
    Überrascht blickte ihn sein Anführer an. Normalerweise unterbrach ihn der Werwolf nicht so einfach, vor allem nicht in einem solch rüden Umgangston und auch noch vor Außenstehenden. Doch nicht nur James musterte ihn überrascht, sondern auch die restlichen Anwesenden. Vor allem Snape kannte es nicht, dass Uneinigkeit zwischen den Freunden herrschte, denn die traten immer geschlossen auf.
    Lupin wurde sich der Aufmerksamkeit, die ihm plötzlich von allen gegeben wurde, bewusst. Ein leichter Rotschimmer legte sich auf seine Wange. „Ähm“, er drückte den Rücken durch und machte sich groß, ehe er den Slytherin mit einem freundlichen Blick bedachte. „Ich weiß, dass die Situation seltsam für dich ist, wir haben uns nie verstanden, aber wir meinen es ernst. Wir wollen nur mit dir reden und ich denke, es ist besser, dies nicht auf dem Gang zu machen. Mal von der Ungemütlichkeit abgesehen, kann hier jederzeit jemand vorbeikommen...“ Seine Stimme war ruhig, bedächtig und irgendwie vertrauenerweckend, ebenso wie seine Ausstrahlung, Sanftmut und Freundschaft zeigte, so dass es selbst Severus nicht unberührt ließ.
    „Nur reden?“, fragte er dennoch nach, wieder die anderen misstrauisch betrachtend, ehe sein Blick an der ruhigen Gestalt Lupins hängen blieb.
    „Nur reden. Lass uns in ein leeres Klassenzimmer gehen, o.K.?“ Ein Nicken, das nichts an seinem kühlen Misstrauen verloren hatte, antwortete ihm.

    James war froh, den Werwolf dabei zu haben. Dieser war einfach der geborene Diplomat, mit seiner Feinfühligkeit und seinem Verständnis. „Hey Snape!“
    Der Angesprochene sah zu dem Potter, welcher sich zu ihm umgedreht hatte. „Was?“ Snape lief hinter den Gryffindors, da er ihnen seinen Rücken nicht zuwenden wollte. Er traute ihnen trotz deren Worte nicht.
    „Fang“, der Brillenträger warf dem anderen dessen Zauberstab zurück, welcher diesen überrascht auffing. Verwirrt sah er zu seinem Erzfeind, der ihn nur angrinste, mit den Schultern zuckte und dann Remus folgte.
    <Er hat mir den Stab zurückgegeben... einfach so. Fürchtet er denn nicht, das ich ihn von hinten angreife?< Kurz darauf wurde ihm jedoch bewusst, dass er beobachtet wurde. Einmal von dem Kleinsten, mit einem mehr als nur abgeneigten Blick, sobald keiner seine Freunde auf ihn achtete und einmal von dem Black. Dessen Blick jedoch war unleserlich und nicht wirklich abweisend eher... berechnend und misstrauisch.

    Es dauerte nicht lange, ehe Remus sie in ein kleines, wohl schon seit Jahren unbenutztes, Klassenzimmer führte. Musternd sah er sich um. Hier war es zwar geschützter, aber noch immer ungemütlich, daher zog er den Zauberstab. Kurz hielt er überlegend inne, eher er für sich selber nickte und die Schülerpulte in gemütliche Sitzkissen verwandelte, wobei er eine neutrale Farbe für diese wählte, nämlich ein schönes, helles Braun.
    Lächelnd wandte er sich zu den anderen um, die ihn seltsam ansahen. Remus blinzelte. „Also ich find es so gemütlicher! Meint ihr nicht, wir sollten ganz neu beginnen? Setzt euch doch einfach...“, bittend sah er sie an, worauf sich seine Freunde tatsächlich hinsetzten und es sich bequem machten. Auch der Werwolf setzte sich hin. Nur Severus zögerte. Irgendwie überforderte ihn das alles. Was hatte sich denn auf einmal geändert? Was sollte diese ganze Farce? Doch er entschied sich, einfach mal zuzuhören. Etwas hatte sich verändert und er war nun mal sehr neugierig.
    Etwas steif und mit dem größtmöglichen Abstand setzte er sich auf eines der Kissen. „Also? Was wollt ihr?“

    James saß Severus gegenüber, auf seiner rechten Seite saß Sirius, links von ihm war Remus‘ Platz und neben diesem saß Peter. Alle Blicke ruhten auf dem Anführer. Dieser spürte, wie er wieder nervös wurde. Er wusste, dass es an ihm war, dass Ganze zu beginnen, doch irgendwie wusste er nicht so recht, was er sagen sollte, wie er Snape begreiflich machen konnte, dass sie es ernst meinten. Hilfesuchend sah er zu seinen Freunden, sah zu Remus, der ihm aufmunternd zunickte und zu Sirius, welcher sich vor dem Essen noch skeptisch gezeigt hatte. Dieser zeigte ihm mit seinem Blick, dass er hinter seinem ‚Bruder‘ stand.

    Severus beobachtete das Ganze. Schon oft war ihm, als Analytiker, aufgefallen, dass sich die drei ohne Worte verstanden. Und obwohl er so viel wusste und sehr intelligent war, hatte er nie verstehen können, wie so etwas möglich war, denn er war sich eigentlich recht sicher, dass die Gryffindors kein Legimentik, von der er schon gelesen hatte, beherrschten. Wie konnte man jemandem so nah sein, wie konnte man jemandem so sehr vertrauen, dass man sich nur mit Blicken verständigen konnte? Er verstand es einfach nicht und doch wünschte er sich, auch so etwas mit jemandem teilen zu können. Doch er war allein, schon immer allein gewesen und das würde sich wohl nie ändern...

    Der Brillenträger räusperte sich. „Hm... Ich hab gestern zum ersten Mal verstanden, wie hart es für dich ist und... dass du ganz allein bist, hab verstanden, was ich mit meinen Taten angerichtet habe. Darum hab ich dir gestern auch versprochen, dass ich dir nicht mehr weh tun werde... und dass ich auch mit meinen Freunden darüber reden werde. Das habe ich getan und sie sind wie ich der Meinung, dass wir unsere Fehde begraben sollten. Darum sind wir jetzt hier, um dir zu sagen, dass du dich vor uns nicht mehr fürchten brauchst, dass wir für dich da sein wollen...“

    Severus’ Augen weiteten sich für einen Moment, ungläubig, ehe sie sich zu Schlitzen verengten. „Weder fürchte ich euch, noch will ich euer Mitleid haben! Nur weil ich einmal einen Aussetzer hatte, heißt das nicht, dass ich euch brauchen würde! Ich komm allein zurecht! Lasst mich bloß in Ruhe!“
    Sirius schnaubte, sah den Slytherin missmutig und irgendwie belustigt an. „Dir geht’s also gut, ja? Du kommst allein zu recht, hm? Du fürchtest uns nicht, was? Dann sind die dunklen Ringe unter deinen Augen ein Zeichen von Ausgeruhtheit, oder? Darum konnten wir dir ja auch üüüüberhaupt keine Streiche spielen, nicht wahr? Darum versuchst du ja auch nicht, uns aus dem Weg zu gehen, oder?“, beißender Sarkasmus und Spott klang aus seiner Stimme. „Hörst du dir eigentlich zu? Du willst zwar unser Mitleid – wer hat überhaupt etwas von Mitleid gesagt? – nicht haben, aber wir sollen dich in Ruhe lassen? Widerspricht sich das nicht, Snape?“
    Abrupt stand der Slytherin auf. „Du hast doch keine Ahnung“, knurrte er, wandte sich ab und wollte das Zimmer verlassen, doch ein Zauber schoss an ihm vorbei und verriegelte die Tür. Langsam drehte sich Severus wieder zurück, dabei seinen Zauberstab ziehend.

    Sirius, James und Remus standen, der Black hatte den Zauberstab gezogen, während die anderen beiden ihn festhielten. „Sirius, beruhige dich! Das bringt doch nichts!“, versuchte James seinen besten Freund zu zügeln, während Remus Severus beschwichtigend anlächelte.
    „Er meint es nicht so... wir verstehen ja, dass du uns nicht vertrauen kannst, aber hör uns doch an. Es hat nichts mit Mitleid zutun, nur mit vernünftig werden.“
    „Warum könnt ihr mich nicht einfach gehen lassen!?! Ich will mit euch nichts zutun haben! Ihr habt doch keine Ahnung!“, schoss Severus gepresst zurück. Er spürte, wie er erneut die Kontrolle verlor, spürte, wie ihn der Stress und die Erinnerung an den Abend zuvor an den Rand des Zusammenbruchs trieben. Warum musste immer alles auf einmal kommen? Ihm wuchs im Moment sein ganzes Leben schlicht und ergreifend über den Kopf.

    Sirius riss sich los und hastete zu Snape. Geschmeidig duckte er sich unter dessen Fluch weg, ehe er bei ihm war, ihm seine Zauberstabhand zur Seite und den Slytherin selbst mit dem Rücken an die Tür drückte. Sein Gesicht war dem des anderen sehr nahe, während er ihn mit glühendem Blick in die Augen sah.
    Entsetzt japsten James und Remus auf, während sich Peter ein Grinsen unterdrückend, im Hintergrund hielt. „Sirius, lass ihn in Ruhe! Lass ihn los!“ , sie wollten dem Slytherin zur Hilfe kommen, doch irgendwas hielt sie davon ab.
    „Wir haben keine Ahnung? Keine Ahnung?! Glaubst du wirklich, dass nur du es hart in deinem Leben hattest?! Du weißt gar nicht, wie viel Ahnung ich habe! Ich weiß ebensogut wie du, wie es ist, immer und immer mit Verachtung gestraft zu werden! Ich weiß, wie es ist, wenn die Familie gegen einen hetzt, ich weiß, wie es ist, geschlagen und gedemütigt zu werden! Ich weiß es, verdammt noch mal! Auch ich hatte eine beschissene Zeit! Nur hatte ich die Stärke, mich zu befreien, ich hatte die Stärke, Hilfe anzunehmen, als sie mir angeboten wurde!“ Er stieß sich schwer atmend von Severus ab, spürte im nächsten Moment die vertraute Wärme einer Hand auf seiner Schulter, er wandte sich ab und wurde in die Arme seines Bruders gezogen. Zitternd klammerte er sich an diesen. Er hatte die Beherrschung verloren, hatte sich gehen lassen und nun waren sie wieder da. Die Erinnerungen, die ihn wie Schreckgespenster quälten.

    Severus starrte nur mit weit aufgerissenen Augen vor sich hin. Mit einem solchen Ausbruch hatte er nicht gerechnet. Er wusste zwar, dass der Black aufbrausend war, aber das... und dann dessen Worte... und wie der Potter ihn so selbstverständlich Halt gab.
    Er selbst presste sich weiterhin an die Tür, auch wenn er mittlerweile nicht mehr dagegen gedrückt wurde. Auch ihm legte sich von der Seite eine Hand auf die Schulter. Der Slytherin riss seinen Blick von dem Black-Spross los und sah in die warmen Augen von Remus. Dieser lächelte beruhigend, aber auch leicht gequält, ehe er zu Sirius sah, der sich noch immer an James klammerte. „Er macht viel durch, weißt du, seine Eltern... behandeln ihn nicht gerade gut... und wenn er nach den Ferien zurück kommt, ist es schwer, ihn zu erreichen...“, er wandte sich wieder Severus zu. „Weißt du, wir beide, Sirius und Ich, können manche Aspekte von deinen Problemen gut verstehen... bis ich nach Hogwarts kam, wollte nie jemand etwas mit mir zutun haben... aber jetzt habe ich endlich Freunde, auch wenn ich mich noch immer manchmal davor fürchte, dass ich ihnen einen Grund liefere, mich zu verlassen. Aber bisher hat es nichts gegeben, das uns auseinander brachte...“
    Snapes Haltung lockerte sich etwas. Nachdenklich sah er von Remus zu Black, der aufgehört hatte zu zittern und sich nun beschämt von seinem besten Freund löste, sah weiter zu James, der diesen nur sanft anlächelte und tröstend über den Arm strich. Sie strahlten eine innige Freundschaft, die irgendwie schon familiär wirkte, aus. Dann sah er wieder zu Lupin, der ihn ebenfalls freundschaftlich ansah. „Und was ist mit Potter?“
    Remus schmunzelte. „Der? Der kämpft nur mit einer fürsorglichen Mutter und einem Vater, der als Auror Schwarzmagiere hasst und ein menschlicher Lügendetektor ist. Darum hatte er ja auch so eine vorgefertigte Meinung über dich. Nein, James kennt diese Probleme nur von uns, aber dafür ist er immer für uns da und versucht uns zu beschützen. Er ist ein wirklich guter Freund und wenn er sich erst einmal dafür entscheidet, dann steht er einem treu zur Seite, wie wir alle. Du kannst unser Angebot also ruhig annehmen. Aber auch, wenn du es nicht annimmst, wird sich einiges ändern.“
    Der Slytherin konnte sehen, dass es sein Gegenüber ernst meinte. Er war geneigt, ihm zu glauben. Und doch... „Ich kann euch nicht so einfach verzeihen. Auch wenn ihr eure Meinung geändert habt, ich kann das nicht.“
    Remus nickte verstehend, ehe er den Zauber von der Tür nahm, so dass Severus gehen konnte.

    +++++++++
    * ich weiß, es gibt den Namen schon mal, aber mir gefällt er für eine Posteule.. hätte ich eine, würde ich sie auch so nennen. Hermes der Götterbote ^^
    ** hm also ich weiß ja, das Reinblütige Muggelsachen nicht mögen.. aber warum sollten sie denn diese Märchen nicht kennen? Vor allem Dornröschen und ihren Zauberschlaf

    Fortsetzung wirds geben, dauert aber

    hier das versprochene Lied:

    Ein Wort bricht das Schweigen


    Ein Wort bricht das Schweigen


    Es wird still
    Wenn der Adler weint
    Weil man ihm die Flügel bricht
    Seine Jäger prahlen
    Mit ihrem Mut

    Es wird still
    Wenn die Erde weint
    Weil man ihr die Haut zerreißt
    Ein leiser Strom aus Tränen
    Fließt dann ins Meer

    Ein Wort bricht das Schwiegen
    Macht aus Zweifel Vertrauen
    Ohne Angst wird die Faust zur Hand
    Und wischt die Tränen fort

    Es wird laut
    Wenn die Seele weint
    Weil man ihr die Liebe nimmt
    Werden wir uns wehren
    Mit ganzer Kraft

    Ein Wort bricht das Schwiegen
    Macht aus Zweifel Vertrauen
    Ohne Angst wird die Faust zur Hand
    Und wischt die Tränen fort


    Ein Wort bricht das Schwiegen
    Macht aus Zweifel Vertrauen
    Ohne Angst wird die Faust zur Hand
    Und wischt die Tränen fort

    Ein Wort bricht das Schwiegen
    Macht aus Zweifel Vertrauen
    Ohne Angst wird die Faust zur Hand
    Und wischt die Tränen fort

    _________________
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