Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt. (Otto Fürst von Bismarck)




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 Betreff des Beitrags: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 16.01.2008, 16:52 
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Soooo, ihr Lieben.
Meine Diss. ist endlich vom Tisch und schon spukt der kleine Legolas wieder über meine Tastatur.
Ich hoffe, ich kann euch ein wenig die stürmischen Regentage erhellen.

Disclaimer: Wie immer: Die Figuren gehören Tolkien und ich verspreche, sie heil zurückzugeben.

P.S. Kein Beta, wer Fehler findet, darf Ihnen einen Nahmen geben und behalten <img src="smile.gif" border="0">

Viel Spass!!!!

Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10

Das Wunder des Lebens

1

Zwei Tage war es her, da lag Legolas mit Tränen in den Augen in seines Vaters Bett. Doch der darauffolgende Morgen war der schönste seines für Elben bisher kurzen Lebens gewesen. Thranduil war zurückgekehrt und seitdem sah man keinen von beiden jemals allein. So auch an jenem kühlen Herbsttag, der die Vorboten des Winters über das Land an den Lautwassern schickte. Die zwei Elben saßen deshalb im großen Speisesaal im Hause Elronds.
Legolas berichtete nun schon zum fünften Mal, wie böse die Zwillinge gewesen sind, von der Zerstörung des geliebten Köchers, den bangen Minuten um Ori und der gelungenen Rache mit den Haarfärbemitteln. Thranduil konnte sich nicht satt hören an den Erzählungen seines Sohnes, war er doch froh, ihn endlich wieder bei sich zu haben. Sehr oft musste er an sich halten, um dem Elbling nicht von seinem neuen Köcher zu erzählen, der bereits dabei war, zu entstehen, vor allem als er Legolas traurige Augen sah, wenn er wieder und wieder die Ereignisse beschrieb. Doch der König wartete nun täglich auf einen Boten aus der Heimat, der den Schmerz seines Sohnes vertreiben würde. Er hoffte nur, dass der Schneefall in den Bergen nicht schon zu stark war. Seine Reise war vom beginnenden Winter auch schon verzögert wurden.
Doch viel Zeit zur Trauer sollte es nicht geben, den Besuch kündigte sich an.
„Oh, sehr gut.“, meinte Elrond plötzlich und seine Gäste aus dem Düsterwald zuckten zusammen. Sie waren so in ihr Gespräch vertieft gewesen, dass sie den Hausherren gar nicht haben kommen hören.
„Ich habe eine Mitteilung für euch.“
In diesem Moment stürmte Arwen ins Zimmer.
„Entschuldigung, Ada.“, meinte sie kleinlaut und setzte sich umgehend auf den nächstbesten Stuhl.
„Na, dann kann ich ja anfangen.“, begann Elrond erneut. „In drei Tagen erwarte ich Besuch aus Gondor. Der Truchsess...“, bei diesen Worten verzog der Elb missmutig den Mund. „...und seine Frau werden einige Zeit hier verbringen.“
Legolas verzog das Gesicht. Schon wieder offizieller Besuch und dabei war sein Vater gerade erst wieder da. Er wollte ihn nicht schon wieder teilen. Doch Elrond ließ sich gar nicht erst beirren und fuhr fort: „Außerdem werden sie ihren Sohn mitbringen.“
Schlagartig erhellten sich die Mienen der zwei Elblinge.
„Toll!!!“, piepste Arwen aufgeregt, während ihr Freund in die Hände klatschte. Neue Spielkameraden waren immer gut.
Doch Elronds Miene verriet, dass an der Sache ein Haken war. „Mit dem Kind könnt ihr nicht spielen.“
„Waaaas?, Aber....“, begann Legolas, wurde aber sofort unterbrochen.
„Herr König, steht Euer Angebot noch?“
Thranduil erhob sich lächelnd und nickte.
„Gut, dann wäre so weit alles geklärt.“
Der Hausherr verneigte sich leicht, ignorierte dabei die Blicke der beiden Elblinge, die zwischen Verwirrung und Verärgerung schwankten und verließ den Raum. So wurde Thranduil in Beschlag genommen.
„Ada, warum dürfen wir nicht mit dem Kind aus Gondor spielen.“, fragte Legolas gerade heraus.
„Nun, Herr Elrond sagte nicht, dass ihr nicht dürft. Er sagte, ihr könnt nicht mit ihm spielen.“
„Aber das ist doch das selbe.“, schaltete sich Arwen ins Gespräch ein.
„Nein ist es nicht.“, erwiderte der König schmunzelnd. „Des Statthalters Sohn mag noch nicht mit Spielzeugsoldaten spielen oder im Garten herumtoben.
„Aber wiesooooo???“
Legolas verstand die Welt nicht mehr.
„Na weil er noch zu klein ist.“
„Wie klein?“
„Ganz klein.“
„Wie klein ist ganz klein?“
Thranduil schaute seinen Sohn lachend an. „Du willst es wohl wieder mal genau wissen, was? Na gut. Das Kind ist gerade ein paar Monate alt, er ist noch ein Baby und kann noch nicht mal krabbeln. Und ich habe Herrn Elrond versprochen, dass ich auf das Kleine achten werde, wenn er und unsere Gäste wichtige Dinge zu besprechen haben.“
Die Miene des Elblings verfinsterte sich, während Arwen mit offenem Mund dastand und versuchte das Gehörte zu verarbeiten. Thranduil aber wurde sofort misstrauisch wegen der Reaktion seines Sohnes.
„Stimmt etwas nicht, mein Kleiner?“
„Ja!“
„Aha, und was?“
„Du bist gerade wieder da und kaum kommt ein Besuch, der nicht krabbeln kann, lässt du mich wieder allein.“
„Aber, aber! Das stimmt doch gar nicht. Und überhaupt, eigentlich habe ich gedacht, dass du mir beim Aufpassen hilfst.“

TBC...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 16.01.2008, 17:58 
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Saurons Spielzeug
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Awwww wie schön, wieder etwas von den Abenteuern des kleinen Legolas' zu lesen <img src="smile.gif" border="0">. Und dann kündigt sich auch noch Besuch mit einem Bebi an. Bebis sind toooooll. Allerdings versteh ich, dass Legolas davon net begeistert ist - erst recht, weil er denkt, sein Ada hat wieder keine Zeit für ihn. Aber ich denke mal, dass Thranduil das ganz gut unter einen Hut bekommt und vielleicht sind die beiden Elblinge ja auch ganz fasziniert von dem Bebi aus Gondor... ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 16.01.2008, 18:02 
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Elronds Augenbrauenzupfer
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Owwwwwwwwww, wie süüüüüß, ich will auch ein Baby!:) Ist das ein Elbenbaby?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 16.01.2008, 22:43 
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Nazgûls Zureiter
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och ist das süß, und der kleine Lego ist eifersüchtig. Ist doch sicher der kleine Bormir.

*hihi* ob sich der große wohl noch dran erinnert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 00:48 
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Kankras Netzaufroller
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Ney, kann ja nich sein, Leggy ist ja was um die 3000 oder so, wenn Boromir 30 ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 11:51 
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@Niniel: Jaaaaa, Bebis!!!!! Naja, ein Bebi!!! Aber das wird reichen, ihr werdet schon sehen.

@Draco: Hi Draco, dich habe ich hier noch nie gesehen. Schön dass du es süß findest. Und leider nein, es ist ein Menschenbaby. Soweit ich mich erinnere waren Arwen und Legolas die letzten Elbenbabys in Mittelerde.

@Lion: Ja, eifersüchtig ist er, und das wird noch schlimmer.

@Eomer: Vielen Dank, denn genauso ist es. Hier geht es eher um den ersten Truchsess in Gondor, nachdem ja Isildur tot ist und die Linie der Könige durchbrochen wurde. Ich weiß nicht ganz, wer das war, vielleicht schaue ich mal nach, deswegen werde ich da nicht mit Namen um mich werfen. Und die Storyline betrifft ja eh Legolas und das Baby.

Danke ihr lieben, gleich gehts weiter!!! Versprochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 14:10 
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So, das "Gleich" hat ein bisschen länger gedauert.
Aber nun geht es weiter.

Viel Spass!

2

Legolas verzog das Gesicht. Er war sich noch nicht ganz so sicher, was er davon halten sollte, aber immerhin wäre er mit seinem Vater zusammen.
Arwen dagegen schien die ganze Sache sehr zu begeistern. „Ich will helfen!“, rief sie freudig.
„Das ist aber sehr lieb von dir.“, meinte Thranduil. „Aber ich befürchte, du wirst dazu keine Zeit haben.“
„Wieso?“
„Naja, dein Ada will sicher, dass du bei ihm bist. Normalerweise ist das die Aufgabe deiner Brüder, aber da die beiden ja gerade Strafdienst haben, musst du das übernehmen.“
Die Elbin blickte den König traurig an.
„Das ist gemein.“, piepste sie und musste ihre Tränen zurückhalten. „Selbst wenn Elladan und Elrohir nicht hier sind, versauen sie alles.“
„Aber, aber. Das wird sicher ganz spannend werden.“, versuchte Thranduil die Kleine aufzumuntern.
„Nein, bestimmt nicht.“
Der König seufzte, als Arwen mit hängendem Kopf den Speisesaal verließ, wendete sich dann aber wieder seinem Sohn zu.
„Nun denn. Dann wollen wir mal, oder?“
Legolas nickte finster und folgte seinem Vater.
Zunächst führte ihr Weg sie zu Elrond. Der hatte Arwens alte Wiege in seinem Arbeitszimmer deponiert.
„Oh, sieh mal. Ist die nicht hübsch.“, begann Thranduil aufs Neue.
„Ja, toll.“, meinte Legolas wenig begeistert.
„Och komm, das wird sicher lustig. Zunächst mal schaffen wir das hier in unsere Zimmer.“
Der König ging voller Elan an die Sache heran, stellte aber fest, dass die Wiege ziemlich schwer war. So musste die zwei erst noch helfende Elben finden. Eine Stunde dauerte die ganze Angelegenheit, aber schließlich war es vollbracht. Wenig später hatte Thranduil noch Decken und Kissen herangeschafft.
„Hm, etwas fehlt da aber noch.“, meinte er, als er sein kleines Babyreich prüfend überblickte.
„Was denn?“, fragte Legolas verwirrt. Für ihn war das alles sowieso schon ein viel zu großer Aufwand.
„Naja, was zum Spielen oder kuscheln.“
Dem Elbling schwante plötzlich Böses.
„Schauen wir doch mal bei dir nach, ob sich da nicht was finden lässt.“
Mit diesen Worten verschwand Thranduil im Zimmer seines Sohnes.
Bevor Legolas überhaupt reagieren konnte, hatte sein Vater bereits seine große Spielzeugkiste geöffnet.
„Ada, das ist meins!“, rief er verstört, als er sah, was der König tat.
„Aber die Hälfte von dem was da drin liegt, hast du in all der Zeit hier noch nicht einmal ausgepackt. Schau, das zum Beispiel.“
Thranduil hielt einen Stoffhasen in die Höhe.
„Das wäre was für das Baby. Er ist schön weich und es kann nichts gefährliches abfallen.“
„Nein, das ist mein Hase!!!“. Legolas konnte einfach nicht glauben, was hier passierte.
„Du spielst doch gar nicht damit.“
Langsam ging dem König die ablehnende Haltung seines Sohnes gehörig auf die Nerven.
„Das Baby kriegt den Hasen, so lange es hier ist. Und damit ist die Diskussion beendet.“
„Aber...“
„Kein aber!!!!“
Thranduil nahm des Spielzeug und ging zur Wiege, um es dort zu platzieren.
Legolas hingegen zitterte am ganzen Leib. Noch nie war es so wütend gewesen.
„Blödes Baby!!!!“, schrie er und schlug die Tür hinter sich zu.

TBC....

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Zuletzt geändert von Eldalia am 17.01.2008, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 21:05 
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BOAH also ne... wie kann Thranduil sich an Legolas Sachen vergreifen? Da versteh ich den kleinen Prinzen ganz gut. Er war eh net wirklich begeistert von dem Bebi und dann bekommt es auch noch seine Spielsachen. Da hat Papa Thrandi net wirklich mitgedacht. Armer Legolas. Andererseits braucht das Bebi wirklich Sachen zum Spielen... verzwickte Lage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 22:23 
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@ Naja, teilen muss man auch lernen, und letztendlich ist doch alles halb so wild.

Und nur für dich Nini: ein kleiner Nachschlag.
"Hase oder nicht Hase, das ist hier die Frage!" *grins*

3

Der König zuckte zusammen und stand kurz davor, zu seinem Sohn zu gehen, um ihn zurechtzuweisen. Aber er entschied sich dagegen. Vielleicht mussten die Emotionen erst einmal ein wenig abkühlen.
Nach einer Weile aber hielt es Thranduil nicht mehr aus und öffnete leise die Tür zum Nebenzimmer. Legolas saß auf seinem Bett und ließ traurig den Kopf hängen.
„Hey.“, begann der König sanft.
„Geh weg.“, schniefte der kleine Elb und drückte seinen Ori an sich.
„Bist du sicher?“, hakte Thranduil nach und lächelte ein wenig, als er sah, wie Legolas plötzlich zögerte.
So setzte er sich neben seinen Sohn.
„Hör mal. Das Baby ist nur ein paar Tage hier und alles was es von dir bekommen hat, ist der Stoffhase.“
„Aber, der gehört mir.“
„Ja ich weiß, und es tut mir leid. Ich hätte dich fragen sollen.“
„Ja.“
Legolas blickte auf und nun konnte Thranduil sehen, dass sein Sohn geweint hatte.
„Kannst du mir vergeben?“
Der kleine Elb überlegte einen Moment, nickte dann aber.
„Dann hole ich den Hasen zurück.“, meinte er anschließend.
Der König seufzte und konnte seinen Sohn gerade noch davon abhalten, vom Bett zu springen.
„Hey, warte.“, sagte der König sanft.
„Aber ich will nicht, dass das Baby mein Spielzeug hat, es macht es bestimmt kaputt.“. Die Wut des Elblings kochte wieder hoch.
„Bist du ganz sicher?“
„Ja, bin ich!“
„Ach ja? Was meinst du, wie es dem Baby gehen wird.“
„Es hat doch eigenes Spielzeug.“
„Schon, aber ein Baby braucht so viele Sachen, da wird nicht viel Platz sein, um auch noch die Spielsachen mitzunehmen. Und dann ist es hier, und seine Mama und sein Papa sind nicht da. Stattdessen kümmert sich irgendeiner um ihn, der auch noch so komische spitze Ohren hat. Er ist also allein und hat nicht mal was zum Kuscheln.“
Legolas blickte seinen Vater nachdenklich an.
Hatte er nicht gerade dasselbe durchgemacht? War er nicht gerade selbst allein gewesen? Wie oft hatte sich der Kleine an seinen Ori gekuschelt, als sein Vater nicht bei ihm war?
„Es ist doch nur für ein paar Tage.“, fuhr Thranduil fort, spürte er doch, dass er dem Ziel ganz nah war.
„Na gut.“, resignierte Legolas. „Er kann ihn haben.“
„Danke, mein Junge.“
„Und ich krieg ihn wieder?“
„Ja, wenn das Baby wieder weg ist, bekommst du dein Spielzeug zurück. Versprochen!“
„Gut.“
„Das ist lieb von dir.“
Legolas rückte daraufhin etwas näher an seinen Vater heran, bis dieser schließlich die Arme um ihn legte.
„Ich kann deine Hilfe wirklich gebrauchen.“, meinte Thranduil leise. „Es ist einige Zeit her, als ich ein Baby hatte.“
Legolas schaute verwirrt auf. „Welches Baby?“
„Na du! Und glaub mir, du warst ein besonders hübsches Elbenbaby.“
„Wirklich?“
„Ja und ich weiß nicht, ob ich noch alles richtig mache.“
„Ich kann ja aufpassen.“
Thranduil drückte seinen Sohn ein wenig fester an sich. „Danke.“

TBC....

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Zuletzt geändert von Eldalia am 17.01.2008, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 22:24 
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also das war wirklich nicht in Ordnung, er kann doch nicht einfach Legolas Sachen verleihen. Da hat er das aber vollkommen falsch angefangen. Wobei ich doch denke das am Ende Lego dem Baby sicher nicht wiederstehen kann.

Aber die arme Arwen, das wird sicher schrecklich langweilig

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 22:29 
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@Lion: Huch...für dich ist der heutige Nachschlag natürlich auch.
Ja...Thranduil war vielleicht etwas undiplomatisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 18.01.2008, 00:00 
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och ist das süß. Da hat er aber alles wieder gut gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 18.01.2008, 12:34 
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@Lion: Naja, als Vater lässt man nichts unversucht und auch Eltern sind definitiv noch lernfähig.
So, ich lasse noch ein Häppchen da, bevor ich mich bis Montag verabschiede. Ich bin am WE unterwegs.

4

Und so verging der Tag.
Legolas war zwar immer noch nicht sehr erfreut über den anstehenden Besuch, aber was sollte er machen. Immerhin hatte sein Vater es versprochen.
Arwen dagegen platze vor Neugier und konnte von gar nichts anderem mehr erzählen.
Umso aufgeregter stand sie 2 Tage später vor dem Haus und hielt Ausschau nach den Gästen. Und kaum hatte sie etwas entdeckt, machte die Kleine alle verrückt.
Wenig später war es dann soweit. Der Truchsess und seine Frau, die ein ziemlich großes Deckenknäuel in den Armen hatte, stiegen vom Pferd. Die Begrüßung durch Elrond war förmlich höflich. Arwen dagegen war so fokussiert auf das Bündel in den Armen der Frau, dass sie beinahe vergaß, die Ankömmlinge zu begrüßen. Nachdem das nachgeholt war, versuchte die Kleine einen Blick auf das Baby zu erhaschen, aber was sie auch anstellte, sie bekam es nicht zu Gesicht.
Legolas, der neben seinem Vater stand, schüttelte nur den Kopf. Er wusste, dass er das Kind früh genug sehen würde, und zwar öfter als ihm lieb war.
Doch an jenem Tag blieb das Baby bei seinen Eltern. Schließlich sollten die diplomatischen Ereignisse erst in den nächsten Tagen folgen.
Als alle am Abend im Speisesaal saßen, hielt es Arwen nicht mehr aus. Sie stand auf und ging vorsichtig auf die Frau des Truchsess zu.
Elrond sah das gar nicht gern, aber seine Tochter wollte nichts unversucht lassen.
Schnell hatte sie die Aufmerksamkeit der Frau, die sie lächelnd anschaute. Das machte Arwen Mut.
„Entschuldigung.“, begann sie leise.
„Kann ich dir helfen.“, antwortete ihr Gegenüber.
Die Elbin war überrascht, wie sanft die Stimme der Menschenfrau war und setzte alles auf eine Karte.
„Ich möchte das Baby sehen. Darf ich?“
Die Frau lachte. „Aber natürlich. Wir müssen nur leise sein, weil es vermutlich schläft.“
Arwen nickte strahlend und die beiden machten sich auf den Weg ins Nebenzimmer.
Und tatsächlich.
Der Sohn des Truchsess schlief tief und fest, eingehüllt in Kissen und Decken. Vorsichtig schob seine Mutter das Bündel an Stoff etwas auseinander, sodass die Elbin eine bessere Sicht hatte. Und kaum sah die Kleine das Baby, war sie auch schon total verzückt.
„Oh, ist das niedlich.“, flüsterte sie fasziniert, worauf ihr Gegenüber lächelnd nickte.
„Wollen wir es schlafen lassen?“
„Ja, es träumt bestimmt ganz toll.“
Vorsichtig gingen beide zurück. Doch kaum war die Tür hinter ihnen wieder verschlossen, stürmte die Elbin zu Legolas.
„Das Baby ist sooooo niedlich. Es schläft.“, sagte sie strahlend, doch als Antwort bekam sie nur einen finsteren Blick von ihrem Freund.
„Wie schön.“, sagte der Elbling, doch scheinbar konnte nichts Arwens Freude zerstören.
„Pah, du wirst schon sehen.“, meinte sie mit einem Augenzwinkern und verabschiedete sich in die Nacht.

TBC....

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 22.01.2008, 12:46 
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Keinen Spass mehr hier?
Schade, schade.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 22.01.2008, 18:45 
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Nazgûls Zureiter
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wieso keinen Spaß? Bin nur erst jetzt zum lesen gekommen.

Das ist ja herzallerliebst. Der Kleine hat wohl Arwens Herz im Sturm erobert. Bin ja mal gespannt ob das bei Legolas auch klppt.

Sehr schön geschrieben <img src="smile.gif" border="0">

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 22.01.2008, 19:24 
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Dito... habs net früher geschafft, hier reinzuschauen *rot*. Aber dann hatte ich wenigstens gleich etwas mehr zu lesen. Und ich kam ja aus dem Strahlen nimmer heraus. Thranduil ist ein ganz schön gerissener Elb... der weiß genau, wie er seinen Sohn aus der Reserve lockt. Immerhin hat das Bebi jetzt schon mal den Stoffhasen erobert und ich bin ganz sicher, dass er auch noch des Prinzlein sein Herzerl erobern wird. Bebis muss man einfach lieb haben und mit Spielzeug verwöhnen - ich sprech da aus Erfahrung *g*.

Und Arwen... jaaa das passt zu ihr *g*. Wenn das Bebi den Legolas net rumbekommt, dann tut es bestimmt Arwen. Weil Mädchen können da schon sehr nerven *lach*.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 22.01.2008, 23:45 
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Huch, jetzt muss ich ja doch weiter schreiben <img src="wink.gif" border="0">.
Mach ich natürlich gern, wenn ich euch damit eine Freude machen kann.

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BeitragVerfasst: 23.01.2008, 12:23 
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Und weiter geht es!!!

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Am nächsten Morgen wachte Legolas durch Geräusche auf, die es in seiner Umgebung noch nie gegen hatte ... Babygeschrei. Damit schien der Tag dann auch gleich gelaufen zu sein. Missmutig zog sich der Elb die Decke über den Kopf und entschied, das ganze erst mal zu ignorieren. Doch so einfach war das nicht. Das Gebrüll wurde eher noch aufdringlicher. Erst als Legolas die ruhige Stimme seines Vaters vernahm, kehrte kurzfristig Ruhe ein. Das nun aber weckte die Neugier des kleinen Elben und er huschte aus dem Bett.
Wenig später bereute er das ziemlich, denn kaum hatte er die Tür zu seines Vaters Zimmer geöffnet, schlug ihm ein sehr unangenehmer Duft entgegen.
„Iiiiih, das Baby stinkt.“, sagte er mit verzogener Miene.
„Ah, na bist du endlich aus dem Bett gefallen.?“, entgegnete der König fröhlich, ohne auf den Kommentar seines Sohnes einzugehen.
„Bei dem Geschrei kann ja auch keiner schlafen.“
Thranduil lachte. „Komm her und begrüße unseren Gast.“
Legolas rümpfte die Nase und schüttelte mit dem Kopf.
„Ach komm schon, er stinkt nicht mehr. Er hat in die Windeln gemacht, aber das haben wir ganz schnell wieder bereinigt.“ Und als wäre es eine Bestätigung, begann der kleine Mensch fröhlich zu glucksen, während Thranduil ihm lächelnd über den Bauch kitzelte.
Da der Geruch im Zimmer nun auch langsam wieder Normalität annahm, wagte Legolas es dann doch, einen Schritt näher zu kommen.
„Warte einen Moment.“, meinte der König mit einem Augenzwinkern. „Wir nehmen ihn mit aufs Bett, da kannst du ihn besser betrachten.“
Legolas beobachtete neugierig, wie vorsichtig und sanft sein Vater den kleinen Menschen hochhob und anschließend genauso zärtlich zwischen zwei Kissen auf sein Bett legte. Und nun hatte nicht nur der Elbling freie Sicht sondern auch das Baby.
Mit großen Augen fixierte es sein neues Gegenüber, so dass es Legolas fast unangenehm war.
„Wieso guckt es denn so?“, fragte er misstrauisch.
„Naja, dich hat er noch nie gesehen. Der Kleine ist neugierig, wer du wohl bist.“
„Hm.“, meinte der Elbling nachdenklich, und da das Baby keine Anstalten machte, wieder loszubrüllen, beugte sich Legolas etwas näher heran, wobei seine Haare über seine Schultern fielen.
Der Elb konnte gar nicht so schnell reagieren, da hatten sich fünf kleine Finger fest um eineder goldenen Strähne geklammert.
„Aua!“, schrie Legolas auf, worauf das Baby zusammenzuckte und den Elb nun eher misstrauisch musterte, die Haare aber nicht aus dem Griff entließ.
„Hey, ganz ruhig.“, sagte Thranduil sanft, der das Geschehen mit einem Schmunzeln beobachtete.
„Es soll loslassen. Das tut weh.“
Immer wieder versuchte Legolas, seine Haare von den Fingerchen zu befreien, meist dadurch, das er die betroffene Strähne schüttelte. Doch nichts fruchtete. Ganz im Gegenteil. Das Baby schien einen riesigen Spass an der Sache zu haben und gluckste fröhlich.
Jedem Betrachter wäre in diesem Moment das Herz aufgegangen, aber nicht Legolas. Der ignorierte das alles. Zwar war der Kleine auf den ersten Blick wirklich ganz süß gewesen, aber wer anderen an den Haaren zieht, kann nicht niedlich sein. Das redete er sich jedenfalls ein.
Und es sollte noch schlimmer kommen. Legolas hatte seine Haare fast befreit, als eine weitere Strähne in die Reichweite der Babyhände kamen. Doch irgendwie war die Koordination des kleinen Menschen noch nicht so wirklich ausgeprägt. Beim Versuch, das Objekt der Begierde zu erhaschen, griff das Baby daneben und verpasste Legolas stattdessen einen kräftigen Nasenstumper.
„Aua!!!“, schrie der Elbling erneut, doch diesmal derart laut, dass der Kleine sich nun so richtig erschreckte, die Haare los ließ und anfing, bitterlich zu schreien.
„Och Legolas.“, meinte Thranuil, der das Baby sofort auf den Arm nahm, um es zu beruhigen, was auch sehr schnell gelang.
„Was denn?“, entgegnete der Elbling. „Er hat doch gehauen.“
„Ja, aber doch nicht mit Absicht. Es sieht noch nicht so gut.“
„Pah. Es mag mich nicht.“
„Doch, mein Sohn...“
„Nein.“, unterbrach Legolas seinen Vater. „Und ich mag es auch gar nicht. Es stinkt, es zieht mir an den Haare und dann haut es mich auch noch.“
Thranduil wusste nicht ob er lachen oder weinen sollte. „Es kann doch nichts dafür.“
Der König legte das Baby vorsichtig zurück auf das Bett und holte den Hasen.
„Hier, vielleicht mag es spielen.“
Doch der Elbling ließ sich nicht erweichen.
„Gut, wie du willst, dann mache ich das.“.
Und Thranduil lag genau richtig. Als er dem Kleinen das Spielzeug zeigte, war aller Schreck vergessen. Sofort versuchte das Baby nach dem Stofftier zu greifen.
„Siehst du, es mag den Hasen.“, meinte er, während Legolas wieder sehr finster dreinblickte. Und die folgenden Ereignisse schienen ihn dann auch noch zu bestätigen. Kaum hatten die kleinen Hände das Hasen gepackt, war auch schon ein Ohr im Mund des Babys verschwunden.
Der Elbling war erschüttert. „Es beißt ihn ja!“

TBC...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 23.01.2008, 19:24 
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Nazgûls Zureiter
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*lach* der arme Legolas. Die ersten Erfahrungen sind ja nicht die besten. Er könnt mir richtig leid tun.

MMh, vielleicht sollte Trulli ihm mal erzählen wie er so in den Alter war. Sicher hat er seinen Papa ziemlich oft an den Haaren gezogen.

Wird sehr schön und lustig

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Und falls ich sterbe bevor du es tust, werde ich zum Himmel gehen und auf dich warten. Ich gebe den Engeln ihre Flügel zurück und riskiere, sie zu verlieren, nur um zu beweisen dass meine Freundschaft wahr ist, einen Freund wie dich zu haben!

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Sich erheben, immer und immer wieder, bis Lämmer zu Löwen werden


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Abenteuer des kleinen Legolas in Imladris Teil 10
BeitragVerfasst: 23.01.2008, 20:03 
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Saurons Spielzeug
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Awwwwwww wie süß. Ich kann mir das so richtig gut vorstellen und Haare sind für Bebis sowieso immer ganz faszinierend. Und da Legolas sowieso net so gut auf das Bebi zu sprechen war, hat das Ereignis natürlich nicht dafür gesorgt, dass er es plötzlich mag. Aber so sind die Kleinen nunmal... sie greifen nach allen schönen Dingen und manchmal gehts einfach schief. Böse sein kann man ihnen aber trotzdem nie wirklich lange und ich denke mal, dass wird Legolas auch bald erkennen *hihi*.

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