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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 24.06.2003, 22:32 
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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 11.09.2003, 01:33 
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    Hilfeschrei

    Es ist dunkel.
    Ich liege am Rand eines Weges und kann mich nicht rühren,
    denn alles an meinem Körper schmerzt.
    Das hämmernde Gefühl in meinem Kopf ist noch der geringste Schmerz.
    Denn noch viel grauenhafter als das Leiden meiner Glieder,
    ist die Demütigung, die ich erfahren musste.
    Du hast mich gequält mit deinem Angriff.
    Es ging alles so schnell.
    Ich konnte mich nicht wehren.
    Du hast mich mit deinen schmierigen Händen angefasst.
    Mich mit deinem ekelhaften Atem angehaucht,
    mir perverse Dinge ins Ohr geflüstert.
    Ich wollte um Hilfe schreien,
    aber die Worte kamen mir nicht über die Lippen.
    Du warst zu stark,
    denn alle Kraft, die ich in meiner Pein versuchte aufzubringen,
    war nichts gegen die deine.
    Nach einigen Minuten des Widerstandes gab mein Körper nach.
    Ich lag wie erstarrt
    und ließ nun alles über mich ergehen.
    Als du keinen Gegendruck mehr spürtest
    lockertest du deinen Griff etwas,
    aber aufgehört hast du nicht.
    Dein widerwärtiges Stöhnen machte die ganze Sache noch viel schlimmer
    als sie erst schon für mich war.
    Die Minuten waren Tage, Sekunden waren Stunden.
    Irgendwann war es vorbei.

    Er ließ mich mit einem dreckigem Lachen zurück.

    Nicht nur meine Unschuld wurde mir geraubt,
    sondern auch meine Seele.
    Ich fühle mich leer, kann nicht denken.
    Menschen laufen an mir vorbei.
    Sie nehmen keine Notiz von mir.
    Sie können meinen stummen Hilfeschreie nicht wahrnehmen.
    Sie schließen die Augen vor allem,
    was nicht dem entspricht, was sie als normal empfinden.
    Sie schauen durch mich und meine Probleme hindurch.
    Aber ich brauche Hilfe.

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    Zuletzt geändert von Lacrima am 11.09.2003, 01:34, insgesamt 1-mal geändert.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 11.09.2003, 22:52 
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    Gimlis Bartflechter
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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 12.09.2003, 01:05 
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    Dieser Text gehört zu einem Lied von Sting.(So, wie ihn unser Chor singt.)
    Da er traurig ist und einem Gedicht ähnelt, finde ich, er passt hier rein:

    Fließt Blut ins Grab ein Stahl das Fleisch durchdringt
    es ist schon getrocknet, eh die Sonne sinkt
    im Morgengraun wäscht es der Regen ab
    doch unauslöschlich bleibt in uns ein Singen.
    Das war im lebenslangen Streit der letzte Akt
    ein toter Mann,
    weil die Gewalt nur Tod gebiert und nichts entstehen kann.
    Vergiß es nur nicht wieder, Menschenkind
    vergeßt nicht, wie zerbrechlich wir sind

    Fort und Fort wird Regen fall'n,
    als weinte ein Stern, als weinte ein Stern

    Fort und Fort sagt er zu dir,
    zerbrechlich sind wir, zerbrechlich sind wir.

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    Zuletzt geändert von Lacrima am 12.09.2003, 01:09, insgesamt 1-mal geändert.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 17.09.2003, 15:33 
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    So wie immer!
    Viel zu laut läuft die Musik in ihrem Zimmer und viel zu leises ist ihr klares Schluchzen.
    Ein Blick in den Spiegel und der vor Hass pochende Puls im Takt der Musik.
    Sie sieht ein Gesicht und weiß, dieses Gesicht ist das ihre, aber fremde Augen blicken ihr leergeweint entgegen.
    Haare umrahmen ihr Gesicht, fettig und strähnig fallen sie ihr wirr vom Kopf.
    Sie fühlt sich dreckig und genau so dreckig will sie sich zeigen.
    Hässliche Menschen sind nicht begehrenswert. Glaubt sie.

    Ein stechender Schmerz durchzuckt ihren Leib und Flüssigkeit bahnt sich ihren Weg an ihren Beinen hinab zur Erde.
    Kraftlos lässt sie sich sinken, es ist heute wieder passiert.
    Ihr Blick wandert zu einem Kuscheltier. Wie fröhlich bunt es dort sitzt und ihr im kindlichen Stolz entgegen lächelt.
    Von Wut befallen nimmt sie es sich, reißt ihm den Kopf ab.
    Nichts soll hier in diesem Kinderzimmer mehr kindlich erscheinen.
    Ihr Kind in ihrem Körper ist tot.

    Sie würd jetzt gerne schreien, aber sie glaubt, die Leere in ihr würde diese Laute verschlucken.
    Tränen verlieren sich aus ihren Augen, fallen hinab auf den Boden um dort in tausend Splitter zu zerbrechen.

    Viel zu laut läuft die Musik in ihrem Zimmer, stumm sprechen ihre Lippen die Texte mit. Stimmen werden in ihrem Kopf laut, viel zu laut.
    Sie schreien, lachen, kichern, weinen, flüstern zerrissene Worte, sprechen in Sprachen die sie nicht versteht.
    Sie hält sich die Ohren zu, viel zu laut ist es, aber sie geben keine Ruhe.
    Ihr Denken wird vom Wunsch beherrscht den Kopf gegen eine Wand zu schmettern, nur um endlich Ruhe zu haben.
    Aber sie wird es auch diesmal nicht tun.
    Wird stattdessen eine kleine Klinge zur Hand nehmen, sich einen Schnitt neben den anderen in den Arm setzen.
    Bei jedem Schnitt ein Aufschrei ihrer Stimmen, sie tut ihnen weh.
    Es ist ihr egal, sie möchte nur ihre Ruhe, möchte Frieden, sehnt sich Schlaf herbei.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 17.09.2003, 16:34 
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    das erinnert mich an eine gute freundin der etwas ähnliches passiert ist. wir haben sie blutüberstömt auf dem wohnzimmerteppich gefunden.....
    sie hat es nicht ausgehalten..... <img src="http://www.my-smileys.de/crying2.gif">

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 18.09.2003, 16:59 
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    das tut mir leid, devil, ich wollt dich nich an sowas erinnern - ich weiß, wie sowas ist. <img src="http://62.112.156.146:8007/smileys/troest.gif">

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 18.09.2003, 17:14 
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    ich habe mir den Thread nochmal durchgelesen und mir über die Hälfte der Gedichte gespeichert....
    Mit solchen Gedichten kann ich wunderbar meinen Frust abreagieren....

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 18.09.2003, 23:45 
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    nett von dir, lacrima. ist echt ziemlich bescheuert gewesen....

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 27.09.2003, 21:03 
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    My Soul is Dark

    My soul is dark - Oh! quickly string
    The harp I yet can brook to hear;
    And let thy gentle fingers fling
    Its melting murmurs o'er mine ear.
    If in this heart a hope be dear,
    That sound shall charm it forth again:
    If in these eyes there lurk a tear,
    'Twill flow, and cease to burn my brain.

    But bid the strain be wild and deep,
    Nor let thy notes of joy be first:
    I tell thee, minstrel, I must weep,
    Or else this heavy heart will burst;
    For it hath been by sorrow nursed,
    And ached in sleepless silence, long;
    And now 'tis doomed to know the worst,
    And break at once - or yield to song.








    Byron


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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 28.09.2003, 03:51 
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    Gedanken eines Toten

    Da liege ich nun also
    Und kann nichts dagegen tun.
    Wer liegt wohl ein Grab weiter?
    Ach
    Ist das nicht egal…
    Wo´s jetzt doch zu Ende ist…
    Bis auf die letzte Qual.
    Da oben scheint wohl die Sonne
    Hier unten ist es dunkel
    Und kühl
    Ach
    Wie gern wär ich jetzt da oben,
    und würde frischen Atem spür´n.
    mein letzter Arm beginnt zu faulen
    und fällt dann schließlich ab.
    Es hört sich an wie eine Harfe,
    der jemand die Saite durchgeschnitten hat
    es ist so feucht hier unten
    mein Anzug ist ganz nass
    ein Glück
    es sieht mich keiner liegen
    in diesem Regenfass
    oh Gott
    ich möchte wieder leben
    möchte neugeboren sein.
    Ich fühl mich doch so menschlich
    Hier unten ganz allein.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 01.10.2003, 19:26 
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    Die Tränen der Dunkelheit

    Das Licht und die Dunkelheit,
    sie liebten sich am Anfang aller Tage.
    Weder das Licht noch die Dunkelheit
    Wollten ohne den anderen sein.

    Doch da kam der Tag,
    An dem das Licht sprach, ich liebe dich,
    Doch ich möchte frei sein.
    Lass uns verschiedene Wege gehen.

    Doch die Dunkelheit wollte das Licht nicht gehen lassen.
    Ich brache dich, sprach sie,
    Was bin ich denn nur ohne dich.

    Doch das Licht verließ die Dunkelheit
    Und ließ sie voller Gram zurück.
    Seit diesem Tag versucht die Dunkelheit verzweifelt,
    Wieder eins zu werden mit dem Licht.

    Daher kommt es,
    Dass alles Helle das Dunkle anzieht
    Und alles was lebt,
    Den Tod.

    -Seth Ghwyndion- geb 1968

    _________________
    Die Welt ist außerhalb der Irrenhäuser nicht minder drollig als drinnen.(Hermann Hesse)
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    Narrete Küeh hend spinnende Kälble.
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    Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 05.01.2004, 11:09 
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    Elronds Augenbrauenzupfer
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    Wohnort: Trommelland
    Warum liebst du mich nicht
    Hab ich nicht eine Nase aus Gold
    Und Finger mein Lieber
    Die dich glattwegs ins Paradies befördern

    Warum liebst du mich nicht
    Biege und beuge ich nicht meinen Leib für dich
    Der du darübergehst
    Wie über irgendeine Brücke in Berlin

    Warum liebst du mich nicht
    Ziehe ich nicht Goldschlieren aus der Nacht
    Deren Faust sich auftut
    Und herab fällt Licht

    Warum liebst du mich nicht
    Wirf mir Widerscheine in die Augen
    Ehe der Tag hemdsärmlig daher kommt
    Mich aus bläst

    -Lioba Happel-

    _________________
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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 07.03.2004, 12:50 
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    Ich schreibe hauptsächlich melancholische Gedichte. Das liegt mir irgendwie besser.

    Junges Blut an scharfen Klingen,
    die Gelenke in festen Schlingen.

    Einen Königssohn musst du finden,
    um dich an die Macht zu binden.

    Und raube eine kleine Strähne
    die Wange hinabläuft eine Träne.

    Keiner wird sie trösten können,
    denn niemand wird es ihnen gönnen.

    Ihre Herzen werden brechen,
    ihre Stimmen nicht mehr sprechen.

    Die arme Seele wird heimatlos,
    denn gequält wird sie schonungslos.


    Zuletzt geändert von Earendil am 07.03.2004, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 07.03.2004, 12:52 
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    Kein Licht erhellt Deine Seele,
    es ist dunkel wie die Nacht.
    Das Leben war Dir nicht gut genug,
    es war nur ein Spiel für Dich,
    in dem Du verloren hattest.
    Dein Schicksal liegt nicht mehr in meinen Händen.
    Du dachtest, Du könntest es besiegen - das Schicksal.
    Davor flüchten, geradewegs in die Dunkelheit.
    Es war keine Absicht, dass glaube ich Dir.
    Du wolltest raus,
    wolltest, dass das Leben Dich wieder annimmt.
    Doch weder das eine noch das andere bekamst Du.
    Traurig wandest Du Dich der Welt ab,
    den Weg zu Deinem Herzen zerstörtest Du.
    Die Erinnerung an mich verblasst - wie ein Traum.
    Doch ich werde die Zeit nicht vergessen,
    sie wird mich trösten aber auch quälen.
    Denn Du warst der Stern, der mich begleitete.
    Überall hin, so weit es auch war.
    Der ewige Schlaf erreicht Deine Seele,
    voller Freude, weil er Dir Dein Leid nehmen darf.
    Ich weiß, ich werde nicht alleine sein,
    denn ich trage Dich in meinem Herzen,
    bis ans Ende meiner Tage.


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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 13.04.2004, 19:21 
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    Tod eines Engels



    Eine Feder,
    Weiß und strahlend,
    Schwebt hinab auf dunkle Erde.
    Ein Sonnenstrahl
    Erhellt für einen Augenblick
    Das Dunkel
    Und für einen kurzen flüchtigen Moment
    Wird die Sicht frei
    Auf den Engel mit den blutigen Flügeln.
    Ein letztes Mal schwingt er sich hinauf
    In das Blau des Himmels
    Und seine Stimme
    Erhebt sich glockenhell über die Schlacht.
    In einem wirbelnden Federregen
    Steigt er höher und höher
    Und wer sein Lied vernimmt
    Ist gefangen von seiner Schönheit.
    Und mit einem letzten mächtigen Ton
    Löst er sich auf
    In gleißendem Licht.
    Und zurück bleibt
    Eine Feder,
    weiß und strahlend,
    die hinab schwebt auf die dunkle Erde.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 10.09.2004, 22:22 
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    Jugend

    Es gibt eine Welt, wo die Sonne noch scheint;
    wo sie am Morgen strahlend erwacht.
    Es gibt eine Welt, wo der Mond noch nicht weint
    und mit freundlichem Blick zur Welt nieder lacht.

    In jener Welt, die ich schon lange zurückliess,
    waren die Worte der Liebe noch wahr.
    In jener Welt, wo der Wind noch nicht Sturm blies,
    war'n die Tage noch lau und die Nächte noch klar.

    In jener Zeit, in der Jugend der Sterne,
    sprangen sie tanzend durch's Himmelszelt.
    In jener Zeit spendete Sonne noch Wärme.
    Bunt singende Vögel erfreuten die Welt.

    Wohin nun ist Kindheit gegangen?
    Wohin nun treib' ich hinfort?
    Warum nur bin ich in Alter gefangen?
    Der Fluss der Zeit wechselt den Ort.

    Wohin nun jene Welt entschwunden?
    Jene Tage der Schwerelosigkeit.
    Es schien mir heut' Nacht als hätt' ich sie gefunden:
    tief begraben in Vergesslichkeit.


    Zuletzt geändert von Earendil am 10.09.2004, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 11.09.2004, 21:22 
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    Hach sind die gedichte traurig-schön!

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     Betreff des Beitrags: Re: Traurige Gedichte?
    BeitragVerfasst: 17.09.2004, 20:09 
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    Dieses Gedicht hat mal eine Freundin von mir an mich verfasst. Ich hatte ein Krise und dachte an Selbstmord, sie hat dann dieses Gedicht verfasst und meine Augen haben sich geöffnet!! Naja es passt nun mal hier rein


    Du hast es gesagt

    Ich habe es dich sagen hören
    Wieso sollte es uns nicht stören?
    Du hast es wahrlich augesprochen
    Du hast es und allen geschworen

    Was ist das für ein Spiel?
    Ist es einen von denen ohne Ziel?
    Das versuchst du zu spielen?
    Wieso kannst du nich mitfühlen?

    Du verletzt uns
    Und du verlässt uns
    Aber das ist dir anscheinend egal
    Das sagtest du ein mal

    Doch du hast es wirklich ausgesprochen
    Niemand hat danach gefragt
    Niemand wollte es hören
    Und niemand wollte dir glauben

    Doch nun ist es zu spät
    Wenn der Wind deine letzten Worte verweht
    Du hast es getan
    Nun denkt niemand mehr daran

    Doch ich weiss, was geschehen ist
    Wie einsam du gewesen bist
    Niemand wollte bei dir sein
    Jede Stunde,,jeden Tag warst du allein

    So kann amn nich lange Leben
    Ohne Liebe zu bekommen und zu geben
    Und du hast 4 Worte gesagt
    Und wir haben dich nicht danach gefragt

    Ich kann nicht mehr

    _________________
    [VERBORGEN]


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